1966

Geboren wurde die Idee zur Gründung eines solchen Betriebes 1966 in der Gemeindehalle, als den Mitgliedern eines Kegelklubs von einem Kollegen, einem Mitarbeiter des Panzerwerkers in Mainz, wieder einmal von der schlechten Leistung und dem schlechten Service eines Busunternehmens berichtet wurde ,das die sogenannte „Panzerwerkslinie“ im Auftrag der Deutschen Bundesbahn zu fahren pflegte. „Werner kauf dir einen Bus. Du wärst der richtige Mann. Übernimm diese Linie, und garantiert fahren alle Panzerwerker wieder mit“, hieß es damals. Worte, die den Angesprochenen fortan unentwegt beschäftigten, zumal die Voraussetzungen dazu als recht ideal einzuschätzen waren. Der Gedanke, sich selbständig zu machen, war verlockend und ließ Werner Stork nicht mehr los. Als schließlich auch die Ehefrau ihre Zustimmung gab, wurde ihm nach kurzfristigen Verhandlungen mit der Bundesbahn auch prompt die besagte „Panzerwerkslinie“ zugeteilt. 
In der Erkenntnis , dass so ein Bus nur Geld verdienen kann, wenn die Räder rollen, erhielt er auch noch die gerade zur Disposition stehenden Schullinien in Essenheim, Stadecken, Jugenheim, Engelsstadt, Bubenheim, Klein-Winternheim, Schwabenheim und Ingelheim zugeteilt.

Am 4. Dezember 1966 startete das Busunternehmen Werner Stork pünktlich und fahrplanmäßig um 5 Uhr in Stein-Bockenheim zu seiner Jungfernfahrt auf der Panzerwerkslinie über Siefersheim-Wonsheim-Eckelsheim-Bornheim-Lonsheim-Bermersheim-Spiesheim nach Mainz. Der erwartete Erfolg stellte sich ein und nach wenigen Tagen waren die Arbeiter dieser Route wieder alle “an Bord“ und der Bus meist bis auf den letzten Platz besetzt.